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Vorsatz, Vorsätze, Fahrlässigkeit – Wo der Vorsatz fehlt, beginnt Fahrlässigkeit.

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Vorsatz, Vorsätze, Fahrlässigkeit. Zum Jahreswechsel riecht der Begriff „Vorsatz” nach Feuerwerk und Wunderkerzen. Fitnessstudio, Zuckerverzicht, gute Absichten. Viel Hoffnung, wenig Wirkung.

Dabei ist Vorsatz sprachlich alles andere als weich. Er stammt vom althochdeutschen „forsaz” und bedeutet das im Voraus Gesetzte, also eine Entscheidung vor der Handlung.

Denken vor dem Handeln. Ein Leadership Kolumne

Ein Vorsatz ist kein Wunsch und kein Lippenbekenntnis. Er ist eine Willensentscheidung, im Management eine Richtungsentscheidung. Und genau dort beginnt Verantwortung.

Zum Jahreswechsel nehmen wir uns oft zu viel vor. Meist zu viel. Denn Vorsätze verlangen Veränderung: Haltung, Disziplin und Konsequenz. Damit stellt sich eine unbequeme Frage: Wollen wir uns wirklich verändern – oder nur darüber sprechen?

Die einen richten ihre Vorsätze an sich selbst, die anderen an ihr Umfeld. Beides ist legitim. Beides scheitert jedoch oft an der Umsetzung. Zu viele gleichzeitige Vorsätze – plus Altlasten aus dem Vorjahr – überfordern.

Oder anders gesagt: Zu viele Bälle lassen beim Jonglieren schnell ein Fiasko entstehen.

Vorsätzlich handeln heißt bewusst handeln. Der Begriff ist nicht negativ, sondern einfach klar. Warum also nicht vorsätzlich Gutes tun? Aufgaben reduzieren, Prozesse vereinfachen und Verantwortung dorthin geben, wo sie wirkt. Mitarbeitende einbinden statt „mitnehmen“.

Fahrlässig wird es dort, wo Vorsatz fehlt. Wo Technik über alles gestellt wird. Wo man glaubt, Mitarbeitende würden sich schon anpassen und Kunden würden das schon wollen. Tun sie nicht. Sie vergleichen. Sie zweifeln. Und sie wechseln das Unternehmen – ganz leise.

Vorsatz, Vorsätze, Fahrlässigkeit

Veränderung wirkt nur, wenn der Vorsatz kommuniziert, geteilt und vorgelebt wird. Sonst bleibt er eine Entscheidung im Kopf und erzeugt nur die Illusion des Wandels.

Darum gilt nach wie vor:

Digitalisierung – und heute auch KI – sind Diener der Kundenorientierung.

Ein guter Vorsatz ist kein großes Wort. Er ist das, was wir unserem Handeln voraus setzen.

Unbequem. Anspruchsvoll. Wirksam.

Manchmal reicht genau das: ein Vorsatz, der wie ein Flügelschlag einen Sturm der Veränderung auslöst.

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